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Ausschreibung Duplex (FVZ und Beschichtung) oder Beschichtung direkt auf Stahl nach ISO 12944 (Nasslack) oder DIN 55633 (Pulverlack):

Ermitteln Sie die Korrosivitätsklasse (von C2 bis C5) in der Ihr Objekt steht, aber auch lokal erhöhte Belastungen (z.B. Dauerfeuchtigkeit, Salz) sind zu berücksichtigen mit beiliegender Tabelle (Tabelle «Langzeit-Korrosionsschutzsysteme nach Klimaklassen» oder mittels untenstehender Aufstellung).

Bei Dauerkontakt mit der Erde sowie im Erdübergangsbereich ist die Korrosivitäts-Klasse Im3 zu wählen.

Der Schichtaufbau des Korrosionsschutzes hängt zudem von der gewählten «Schutzdauer» ab: kurz (bis 7 Jahre), mittel (7-15 Jahre), lang (15-25 Jahre) und sehr lang (über 25 Jahre). In der Aussenarchitektur wird meist von lang bzw. h (bis 25 Jahre) oder von sehr lang bzw. vh (über 25 Jahre) ausgegangen.

In der Ausschreibung sind Korrosivitätsklasse und Schutzdauer oder auch direkt das entsprechende Korrosionsschutzsystem festzulegen. Diese finden Sie untenstehend oder in den folgenden Tabelle https://ks-select.galvaswiss.ch/ .

Es ist in der Ausschreibung darauf hinzuweisen, dass Stahl- und Metallbau-Konstruktionen einen Vorbereitungsgrad entsprechend Korrosivitätskategorie und Schutzdauer benötigen, der vom Stahlverarbeiter zu erbringen ist.

Für Korrosionsschutz ab Korrosivitätsklasse C4 und Schutzdauer lang bzw. h ist der Vorbereitungsgrad P3 zu erbringen. Das bedeutet u.a. dass alle Kanten gerundet sind (Ausnahme: die Feuerverzinkung alleine benötigt nur gebrochene Kanten, alle Farbbeschichtungen jedoch gerundete Kanten).

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Auf was ist bei der Ausschreibung des Korrosionsschutzsystems zu achten?

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Zinkabblättern auf scharfe Laserkanten

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Die Folge von scharfen Kanten

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Optimal gerudete Kanten

Gerundete  Kanten: vermeidet die häufigen Ursache von Korrosion ausgehend von den Kanten.

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